Schöne Reihe bei Arte: Blow up. Weiß nicht, ob das auch im Fernsehen läuft. Die Form, Filmausschnitte zu einem Thema zusammenzuschneiden ist, seit YouTube, ja auch mehr als bekannt. Aber wer hat eigentlich damit angefangen?
Es gibt die Arbeiten von Oliver Pietsch (guter Text über eine Solo-Ausstellung), der gleiche Motive zu schönen, oft auch brutalen Musikvideos zusammensetzt. Man kann darin prima die Unterschiede und das Wesen von Szenen studieren in denen Menschen im Film fallen, weinen, sich erschießen, Frauen hauen, Drogen nehmen oder Drogen genommen haben.
Dann die Found-Footage-Künstler Matthias Müller und Christoph Girardet, die um ein filmisches Motiv herum neue Geschichten entwickeln. Kristall zum Beispiel, beginnt mit Frauen, die in den Spiegel sehen.
Mehrere Arbeiten, aber viel analytischer, hat auch Harun Farocki gemacht, z.B. Arbeiter verlassen die Fabrik. Besonders in der von ihm mit-kuratierten Ausstellung Kino wie noch nie vor ein paar Jahren, konnte man viele der Zusammenschnitte sehen, auch von anderen Autoren.
Und dann fällt mir noch diese Kinowerbung für Kino ein… “50 Paare”. Finde ich aber nix dazu.
Weitere Ideen?