"Man vermisst oft eine moderne Radikalität“, sagt Kirsten Niehuus, 51, seit 2004 Geschäftsführerin des Medienboards Berlin-Brandenburg, „im Politischen ist das natürlich schwieriger als damals im Neuen Deutschen Film; aber sie fehlt auch oft im Ästhetischen. Es fehlt an Filmen, die auch ein Publikum mit einem bestimmten intellektuellen Anspruch erreichen, die die Kraft haben, nicht gerade eine Million, aber doch um die 300 000 Zuschauer anzuziehen."
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